Offizielle Gelbfieberimpfstelle des Landes NRW
Reisemedizinische Gesundheitsberatung

Für Ihre Gesundheit sollten Sie bewusst Sorge tragen. Nicht nur dann, wenn gerade Zeit dafür übrig ist, sondern grundsätzlich immer. Das gilt natürlich auch für einen Aufenthalt im Ausland. Hier müssen zum Teil besondere Vorkehrung getroffen werden. Denn andere Länder bedeuten oft auch ein ungewohntes Klima und sonstige Bedingungen, mit denen man vielleicht nur schwer zurechtkommt. Gefragt ist daher immer Ihr starkes, vor Ansteckungen mit einer Krankheit schützendes Immunsystem. Bei einer Reise in bestimmte Länder sollten Sie sich allerdings nicht bloß auf Ihr eigenes Immunsystem verlassen, sondern sich zusätzlich schützen. Bei äußerst gefährlichen Krankheiten, die in Deutschland nicht auftreten, jedoch in manchen Gebieten im Ausland sehr verbreitet sind, helfen entsprechende Impfungen. Einige Impfungen fallen sogar unter die Gesundheitsvorschriften und müssen vor der Einreise in ein betroffenes Land vorgenommen werden. Zu diesen wichtigen Vorsorgemaßnahmen gehört die Impfung gegen das Gelbfieber.

Das Gelbfieber

Gelbfieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit, deren Ursache eine Infektion mit dem Gelbfieber-Virus ist. Das Virus wird durch den Stich einer Mücke übertragen und ist in tropischen und subtropischen Gebieten in Südamerika und Afrika verbreitet, nicht aber in Asien. Die einzigen bekannten Wirte des Virus sind Affen und Stechmücken. Bei der Übertragung unterscheidet man verschiedene Zyklen. Eine dieser Zyklen ist bekannt als das Dschungel-Gelbfieber. Stechmücken übertragen in tropischen Gebieten das Virus von einem Affen auf den nächsten. Dabei besteht auch für den Menschen das Risiko, gestochen und somit infiziert zu werden. Dagegen wird bei einem urbanen Zyklus, der für Epidemien verantwortlich ist, das Virus über die Stechmücke von Mensch zu Mensch in besiedelten bzw. städtischen Räumen übertragen. Eine direkte Ansteckung bei einem an Gelbfieber erkrankten Menschen ist nicht möglich.

Die Symptome des Gelbfiebers

Bei einer Ansteckung mit dem Gelbfieber-Virus zeigen sich erste Symptome nach circa drei bis sechs Tagen. In den meisten Fällen äußert sich die Krankheit mit Fieber, Übelkeit und Schmerzen und klingt nach einigen Tagen wieder ab. Bei einigen Patienten jedoch folgt eine toxische Phase, in der es zu einer Leberschädigung oder dem Organversagen der Leber und der Nieren mit einhergehender Gelbsucht kommt. Dies kann tödlich enden. Mit seiner verstärkten Blutungsneigung gehört das Gelbfieber zu den Hämorrhagischen Fiebern. Es kann zu Blutungen der Schleimhäute bis hin zu inneren Blutungen und blutigem Erbrechen kommen. Dieser Symptomatik verdankt das Gelbfieber auch den Namen Schwarzes Erbrechen. Die WHO schätzt, dass jährlich 200.000 Personen erkranken und 30.000 Personen an Gelbfieber sterben; schätzungsweise 90 % der Infektionen entfallen auf den afrikanischen Raum.

Wo tritt das Gelbfieber auf? – reisemedizinische Länderinformationen

Wenn die Einreise in ein tropisches oder subtropisches Gebiet geplant ist, sollten Sie sich schon frühzeitig über das Reisegebiet informieren. Bisher gab es in Asien keinerlei Vorkommen der Krankheit, obwohl auch dort die als Überträger geltende Stechmücke angesiedelt ist. Anders ist es im äquatorialen Bereich Afrikas. Länder wie Kenia, Uganda, Mali, Angola, Ghana und viele weitere sind betroffen. Ebenfalls gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen in Zentral- und Südamerika. In vielen Ländern, darunter Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Peru und Venezuela, ist die Krankheit endemisch. Haben Sie sich ohne nachweisbaren Impfschutz in einem Gebiet mit Gelbfiebervorkommen aufgehalten, so kann Ihnen die Einreise in ein anderes Land untersagt werden. Es ist also anzuraten, sich umfangreich zu informieren und, neben der Absprache zur Gelbfieberimpfung mit einem Arzt, unter Umständen im Vorfeld den Kontakt zu der Botschaft zu suchen.

Die Impfung gegen Gelbfieber

Gegen Gelbfieber gibt es keine wirksamen Medikamente, jedoch existiert eine sehr sichere und effektive Impfung. In einigen Ländern besteht eine Impfpflicht für einreisende Personen. Da keine Therapie für Gelbfieber bekannt ist, sind neben Impfprogrammen insbesondere Maßnahmen zur Bekämpfung der übertragenden Mücken von großer Bedeutung. Nach einem vorläufigen Rückgang häufen sich seit den 1980er Jahren die Fälle von Gelbfiebererkrankungen wieder. Der Impfstoff enthält lebende, aber geschwächte Viren, die dem Menschen nicht gefährlich werden. Vielmehr besteht durch ihn eine annähernd 100%ige Schutzrate. Der Lebendimpfstoff enthält Spuren von Hühnereiweiß, weshalb sich Allergiker nicht impfen lassen können. Nebenwirkungen treten nur selten auf, sollten aber mit dem behandelnden Arzt ausführlich besprochen werden. Mögliche Reaktionen sind in der Regel harmlose Hautrötungen und grippeähnliche Symptome. Der Impfschutz gegen das Gelbfieber hält ein Leben lang. Jedoch ist es im Einzelfall ratsam, sich innerhalb der Gesundheitsvorschriften über den aktuell verordneten Stand zur Auffrischungsimpfung zu vergewissern. Der Impfschutz gegen das gefährliche Gelbfieber wirkt nach zehn Tagen. Daher sollten Sie sich frühzeitig beraten lassen.

Einzelheiten zur Gelbfieberimpfung müssen immer detailliert besprochen werden, da in Sonderfällen eine Impfung nicht empfohlen werden kann. Nicht geimpft werden darf bei Kleinkindern, die unter sechs Monate alt sind sowie während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit. Des Weiteren darf die Gelbfieberimpfung bei verschiedenen Erkrankungen und Allergikern, insbesondere natürlich bei Allergien gegen Hühnereiweiße, nicht vorgenommen werden. Einzelheiten dazu werden bei der Vorbesprechung immer konkret besprochen.

Virusnachweis und Behandlung von Gelbfieber

Die Diagnose Gelbfieber zu stellen ist nicht einfach. Denn die einhergehenden Beschwerden treten auch in anderen Krankheitsbildern auf und sind somit schwer zu definieren bzw. von anderen Krankheiten, sei es ein grippaler Infekt oder eine andere schwerwiegende, in der Tropenmedizin anzusiedelnde Krankheit wie Malaria oder Hepatitis B oder D abzugrenzen. Daher muss die Reisegeschichte für eine Diagnose genauestens analysiert werden. Durch verschiedene Verfahren kann dann das Virus, oder dessen Antikörper, im Blut nachgewiesen werden. Das Gelbfieber selbst kann nicht behandelt werden. Ist der Virus einmal im Körper, so können allein die auftretenden Symptome bekämpft werden.

Gelbfieberimpfstelle Wuppertal: Reisemedizin bei Ihrem Hausarzt Dr. Hammer

Die Gelbfieberimpfung darf in Deutschland nur von Ärzten durchgeführt werden, die eine Zulassung durch die Behörden der Länder, in NRW vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, erhalten haben. Eine entsprechende reisemedizinische Weiterbildung wird dabei vorausgesetzt.

Für Ihre Gesundheit fühlen wir uns verantwortlich. Und auch Ihren Urlaub oder sonstige Aufenthalte im Ausland sollen Sie sorgenfrei genießen können. Daher haben wir uns neben den üblichen Hausarztleistungen auch auf wichtige Sonderleistungen, zu denen für uns auch die Reisemedizin zählt, spezialisiert. Eine Gelbfieberimpfung darf nur von autorisierten Stellen vorgenommen werden. Mit dem Praxisteam Dr. Hammer haben Sie einen Hausarzt in Wuppertal mit der Zulassung für Gelbfieberimpfungen an Ihrer Seite und sparen sich den Umweg zu anderen Gelbfieberimpfstellen. Bei uns sind Sie bestens aufgehoben. Denn eine eingehende Beratung unserer Patienten steht bei uns immer an oberster Stelle. Sie haben eine Reise ins Ausland geplant und sind sich über ein mögliches Gelbfieberrisiko nicht im Klaren? Dann nehmen Sie Kontakt auf und besuchen Sie uns frühzeitig in unserer Praxis. Wir klären Sie über die Risikogebiete und alle wichtigen Informationen zu der Gelbfieberimpfung auf - bei uns bleiben keine Fragen offen.

Denken Sie bitte bei Fernreisen immer daran, sich rechtzeitig beraten zu lassen. Bei der Gelbfieberimpfung beginnt der Impfschutz erst ca. 10 Tage nach der Impfung. Bei anderen reisemedizinisch relevanten Impfungen können mehrere Impfungen notwendig sein, um einen ausreichenden Impfschutz zu erreichen. Gut beraten und geschützt können Sie die schönsten Wochen des Jahres sorgenfrei genießen.

Weitere Informationen zu notwendigen Impfungen in unterschiedlichen Reisegebieten finden Sie auch auf der Webseite www.tropenmedicus.de