Knochendichtemessung

Osteoporose ist eine Erkrankung, die das gesamte Skelettsystem betrifft. Bei der Osteoporose vermindert sich die Knochendichte. Die mineralisierte Knochensubstanz wird weniger. Im Volksmund wird dies als Entkalkung bezeichnet. Je weiter diese „Entkalkung“ fortschreitet, desto mehr steigt das Frakturrisiko. Die Knochendichte unterliegt dem Einfluss verschiedener Hormone. So wird die postmenopausale Osteoporose wahrscheinlich durch einen Rückgang der Östrogene mitverursacht. Es ist damit zu rechnen, dass sich bei 30 % der Frauen eine Osteoporose nach dem 45. Lebensjahr entwickelt. Frauen erkranken mehr als doppelt so oft an der Osteoporose wie Männer, bei denen sich die Krankheit oft erst nach dem 55. Lebensjahr ausbildet.

Eine sekundäre Osteoporose kommt oft als Begleiterkrankung bei vielen anderen Krankheiten vor

Die Altersosteoporose und die postmenopausale Osteoporose sind die am häufigsten vorkommenden Ausprägungen der primären Osteoporose. Beiden Formen gemein ist das langsame unmerkliche Fortschreiten der Erkrankung. Knochenbrüche des Handgelenkes oder des Oberschenkels als Folge eines an sich harmlosen Sturzes, das Auftreten eines Witwenbuckels oder aber dass wir im Alter kleiner werden, sind Zeichen einer schon weit fortgeschrittenen Osteoporose. Wegen dieser dramatischen Folgen einer so häufigen Erkrankung kommt der Früherkennung der Osteoporose eine erhebliche Bedeutung zu. 

Knochendichtmessung mit DEXA-Methode

Die Messung der Knochendichte ist zur Diagnostik und Verlaufskontrolle der Osteoporose geeignet. Je niedriger die Knochendichte ist desto weiter fortgeschritten ist die Osteoporose, desto höher das Frakturrisiko. Die einzige von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfohlene Methode zur Messung der Knochendichte ist die sogenannte DEXA-Methode (Dual Energy X-ray Absorptiometrie). Dazu wird mit einem speziellen Computertomographen die Knochendichte im Oberschenkelknochen und in einem Wirbelkörper gemessen.
Die Strahlenbelastung dieser Untersuchung ist geringer als die Belastung durch die tägliche natürliche terrestrische und kosmische Strahlung. 

Wie misst man die Knochendichte?

Zur Bestimmung der Knochendichte verwendet man den T-Score, der die individuelle Knochendichte mit der eines gesunden 30 jährigen geschlechtsgleichen Referenzkollektivs vergleicht. So gibt ein T-Score von größer -1 einen Normalbefund, von -1 bis – 2,5 eine beginnende Osteoporose (Osteopenie) und kleiner -2,5 eine Osteoporose an. Der Z-Score gibt die Abweichung der Knochendichte zu einem gleichaltrigen Normalkollektiv an. So entspricht ein Z-Score von -1 einer Verdopplung, von -2 einer Vervierfachung und von -3 einer Verachtfachung des Frakturrisikos.

Für die Verordnung einer möglichen medikamentösen Therapie und für ein- bis zweijährliche Verlaufskontrollen sind diese Werte von großer Bedeutung. Nicht nur zur Therapie sondern auch zur Vorbeugung sind eine ausgewogene Ernährung mit kalziumreichen Milchprodukten und ausreichende Bewegung sehr wichtig. Die Substitution von Vitamin D ist in der sonnenarmen Winterzeit zu erwägen. Vitamin D wird durch Sonnenbestrahlung der Haut durch diese synthetisiert und kommt nicht in der Nahrung vor. Es ist notwendig, um Kalzium in die Knochen einzubauen. Zum guten Schluss: auch Rauchen wird ursächlich mit der Osteoporose in Zusammenhang gebracht.

Mit regelmäßigen Knochendichtmessungen Osteoporose frühzeitig erkennen

Wir freuen uns, dass wir unseren Patienten jetzt auch eine Knochendichtmessung mit dieser modernen Methode, der DEXA-Messung, anbieten können. Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne telefonisch telefonisch oder unser Kontaktformular nutzen.

Ihr Dr. Hammer