Wichtige Hinweise zum Coronavirus

Corona hat nun auch Wuppertal fest im Griff, daher mein Rat und meine Bitte an Sie:

Wenn Sie einen fieberhaften Atemwegsinfekt haben, kommen Sie bitte nicht unsere Praxis sondern rufen uns an. Wenn Sie uns doch besuchen möchten, werden wir bei Ihnen Fieber messen und Ihnen dann gerne weiter helfen.

Für alle anderen Patienten gilt:

Kommen Sie zur Zeit nur persönlich in die Praxis, wenn es dringend nötig ist und Sie ernsthaft erkrankt sind. Vorsorgeuntersuchungen sollten, wenn irgend möglich, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Rezept- und Überweisungswünsche sollten Sie bitte telefonisch anfordern. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Noch 3 Ratschläge damit Sie alle gut durch diese Zeiten kommen:

  • Hände waschen nicht vergessen! Es ist nie zu oft!
  • Keine Umarmung und kein Handschlag zur Begrüßung!
  • Verlassen Sie Ihre Wohnung nur für notwendige Einkäufe!

Bleiben Sie gesund!

das wünscht Ihnen

Ihr Andreas Hammer und das gesamte Team der Praxis Dr. Hammer

Videosprechstunde 

Liebe Patienten,

In Zeiten von Corona und COVID-19 die unser Leben sehr stark beeinflussen und uns zwingen persönliche Kontakte weitestgehend zu vermeiden, möchten wir unseren Patienten mit Atemwegsinfektion eine Videosprechstunde anbieten. Hier können Sie uns ohne Ansteckungsgefahr besuchen. Wir freuen uns, Sie hier willkommen zu heißen.

Wenn Sie einen fieberhaften Schnupfen, Halsweh oder Husten haben, rufen Sie uns bitte in der Praxis an. Sie bekommen von uns dann einen Zugangslink zu unserer Videosprechstunde als SMS oder email geschickt. Mit Ihrem Smartphone können Sie diesen Link dann anklicken oder ihn in Ihrem Browser kopieren und öffnen. Sie betreten damit zu Ihrem Termin unser virtuelles Wartezimmer. Wir werden Sie so schnell wie möglich in unser Sprechzimmer rufen.

Interessantes zum Corona Virus (SARS-CoV-2) und Covid 19

Wie wird das neue Virus übertragen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist über Tröpfchen. Die Übertragung kann direkt von Mensch-zu-Mensch über die Schleimhäute geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Infizierten angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten. Der Anteil an asymptomatischen Fällen ist nicht klar, nach Angaben der WHO und Daten aus China spielen diese Fälle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 jedoch keine große Rolle.

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Symptome auftreten. Im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage.

Wie gefährlich ist eine Infektion mit SARS-CoV.2?

Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen verliefen vier von fünf Infektionen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder bereits zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Wer entscheidet, ob ein SARS-CoV-2 Test durchgeführt wird?

Wer getestet wird, entscheiden derzeit die Kliniken und Hausärzte selbst. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Symptome wie Fieber, Halsschmerzen und Atembeschwerden allein reichen demnach nicht aus. Die Person muss außerdem Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben.

Wo wird der Test in Wuppertal durchgeführt?

Um die Hausärzte zu entlasten, gibt es in Wuppertal jetzt einen zentralen Drive-In für die Testung. Wer auf das Coronavirus getestet werden soll und ein Auto hat, wird ab sofort zum Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Jägerhaus 112 geleitet. Die Patienten machen dort selbst unter Aufsicht eines Arztes  einen Rachenabstrich. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren steigen sie dabei nicht aus dem Auto aus. Achtung: Tests werden dort nur auf Anweisung des Gesundheitsamts durchgeführt. Zu Menschen, die kein Auto nutzen können,  kommen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes nach Hause.

Zahlt die Krankenkasse den Test auf SARS-CoV-2?

Seit dem 28. Februar 2020 übernehmen die Krankenkassen die Testung auf das Coronavirus in einem weiten Umfang. Voraussetzung hierfür ist die Entscheidung des Arztes, ob eine Patientin, ein Patient getestet werden soll oder nicht.

Gibt es einen Schnelltest auf SARS-CoV-2 zur Durchführung zu Hause?

Ein Schnelltest, mit dem eine Bestätigung der Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 eigenhändig durchgeführt werden kann, in etwa analog zu einem Schwangerschaftstest, existiert nicht. Personen, die den Verdacht haben, sich mit SARS-CoV-2 infiziert zu haben, sollten (nach telefonischer Anmeldung) ihre Ärztin bzw. ihren Arzt aufsuchen, die dann eine Labordiagnostik veranlassen können.

Was mache ich, wenn ich mich auf das Corona-Virus testen lassen und den Test privat bezahlen möchte 

Sie kommen zu uns in die Praxis und bekommen ein Abstrichröhrchen mit der genauen Anweisung der Handhabung. Diesen bringen Sie uns anschließend bis 11.00 Uhr in die Praxis und bekommen innerhalb von 24 bis 48 Stunden von mir das Ergebnis.  

Symptome von Covid-19 im Vergleich zu Schnupfen und Influenza (Grippe)

Diese Grafik dient nur einer ersten Orientierung und ersetzt keine ärztliche Untersuchung

SymptomeCORONAVIRUSERKÄLTUNGGRIPPE
Fieberhäufigseltenhäufig
Müdigkeitmanchmalmanchmalhäufig
Hustenhäufig (trocken)wenighäufig (trocken)
Niesenneinhäufignein
Gliederschmerzenmanchmalhäufighäufig
Schnupfenseltenhäufigmanchmal
Halsschmerzenmanchmalhäufigmanchmal
Durchfallseltenneinmanchmal (Kinder)
Kopfwehmanchmalseltenhäufig
Kurzatmigkeitmanchmalneinnein

Tabelle: Tagesspiegel Quelle: WHO

Das Robert Koch-Institut schreibt : Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum 'typischen' Krankheitsverlauf machen."

Gibt es eine Impfung?

Es wird an der Entwicklung eines Impfstoffes gearbeitet. Bisher ist aber keine Schutzimpfung verfügbar.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit SARS-CoV-2 verlaufen schwer und müssen therapiert werden, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Die Behandlung der Infektion richtet sich nach der Schwere des Krankheitsbildes (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Begleitinfektionen) und umfasst auch die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung

Quelle:Bundesgesundheitsministerium,Coronavirus